Demenz bei HIV-Infektionen und AIDS

Die häufigste Demenzform bei jungen Patienten ist die HIV-Demenz.

Sie entwickelt sich bei ca. 30% der AIDS-Patienten.Die Jahresinzidenz der Demenz bei HIV Infizierten beträgt ca. 14%. Hier besteht auch eine hohe Komorbidität zu Alkohol- und Drogenabhängigkeit.

Müdigkeit, Gewichtsverlust,Kopfschmerz, Leistungsabfall, Diarrhoe,depressiv-neurasthenisches Syndrom, Apathie, Angstzustände,Verwirrtheit, delirante Symptome, kognitive Einbußen und Verlangsamung können vorkommen. Psychotische Symptome können im weiteren Verlauf auftreten.

Stadien der Beeinträchtigung bei Demenz

Die drei Stadien der Beeinträchtigungen

Leichte Beeinträchtigung:   Abnahme kognitiver Fähigkeiten. Beeinträchtigung der Leistungsfähigkeiten im täglichen Leben, was den Betroffen aber noch nicht abhängig von anderen macht. Jedoch können komplizierte tägliche Aufgaben oder Freizeitbeschäftigungen nicht mehr ausgeführt werden.

mittelgradige Beeinträchtigung:   weitere Abnahme der kognitiven Fähigkeiten. Die Betroffenen können nicht mehr ohne Hilfe im täglichen Leben zurechtkommen. Beispiel: Einkaufen , Geldgeschäfte.

schwere Beeinträchtigung:   der kognitive Abbau ist durch das so gut wie vollständige Fehlen nachvollziehender Gedankengänge charakterisiert.

Der Gesamtschweregrad einer Demenz kann am besten durch das Ausmaß der Gedächtnis- oder der anderen kognitiven Leistungseinbußen , je nachdem welche Beeinträchtigung schwerwiegender ist bestimmt werden.

Demenzen können kortikal oder subkortikal sein

Demenzen können kortikal , das heißt mit Apraxien, Agnosien, Amnesie, Veränderung der Persönlichkeit und des Verhaltens einhergehen. Diese Auffälligkeiten können zum Beispiel bei Morbus Alzheimer und Morbus Pick vorkommen.

Die subkortikale Demenz ist gekennzeichnet durch Vergesslichkeit,Verlangsamung und extrapyramidal-motorische Störungen.

Demenzielle Syndrome

Demenzsyndrome sind Folgezustände einer Hirnschädigung beim Erwachsenen. Es kommt meist zu einer diffusen Schädigung des gesamten Gehirns, was zum Verlust von im früheren Leben vorhandenen geistig-und seelischen Fähigkeiten führt. Sie sind nur zum Teil reversibel oft sogar progredient.

50-60 % betreffen die Alzheimer-Krankheit

15-20% die vaskulären Demenzen und

15% gelten als Mischform.

Aschaffenburg-Wir reden über Demenz-

Wir sind von der Krankheit betroffen und möchten zu Wort kommen.

Was uns bedrückt, wie es uns geht, welche Hilfe wir erwarten, wie uns geholfen wird, was wir uns für den Weg ins Vergessen wünschen  …… Ich würde mich freuen, wenn Sie mutig sind und sich zu einem Gespräch  bereit finden und sich anderen Betroffenen mitteilen.

Nähere Informationen unter Telefon 06021/6255256 . Ich freue mich über Ihren Anruf.

Film im MGH-Muetze e.V.Aschaffenburg

Am 28.02.2011 wird im -Rahmen des -Stammtisch für Menschen mit Demenz und deren Angehörige im MGH Mütze e.V. der Film „An ihrer Seite“ gezeigt. Beginn 15.00 Uhr.

Als Gast ist Frau Waigand von der Beratungsstelle Demenz Untermain eingeladen.

Danach findet noch eine kleine Gesprächsrunde statt.

Alle die sich angesprochen fühlen sind herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen. Für weitere Fragen steht Ihnen das Forum zur Verfügung auf dem Sie sich kostenlos anmelden und charten können.

An Demenz erkrankte Menschen und die Tiere

Bitte dem erkrankten Menschen kein Tier schenken oder nur dann, wenn sich jemand regelmäßig um das Tier kümmern kann. Bitte bedenken Sie, dass ein Tier auch liebevolle Pflege braucht es muß vielleicht ausgeführt werden, frisches Wasser und Futter vorhanden sein, das Tier muß gepflegt, gebürstet, zum Tierarzt gebracht oder der Käfig muß sauber gemacht werden. Auch ein Tier braucht Zuwendung. Ein erkrankter Mensch kann dies alles nicht mehr gewährleisten, ist noch dazu überfordert, hat keine Freude an dem Tier . Das Resultat ist Missmut und das Tier leidet. Für die erkrankte Person ist das Tier kein Ersatz für einen helfenden Menschen. Wenn der Patient Tiere liebt, machen Sie ihm die Freude mit einem Ausflug in den Zoo oder in das Tierheim.

Aschaffenburg-Demenz-Info-Veranstaltung

Am Mittwoch, den 23.03.2011 ab 15.00 Uhr, bieten das

Bayerische Rote Kreuz und die Beratungsstelle Demenz Untermain, in der Seniorenresidenz Brentanopark – St. Martinsgasse 2a  – in Aschaffenburg,

eine Info-Veranstaltung mit anschliessender Diskussion über

Moderne ganzheitliche Demenztherapie“ und Frühdiagnostik – Demenz“

an.

Programm:

15.00 Uhr Begrüßung durch die Veranstalter

15.10 Uhr Vortrag Dr. med. S. Ries vom NeuroCentrum Odenwald

16.40 Uhr Diskussion mit Betroffenen und dem Referenten

Der Eintritt ist frei

Die Veranstaltung wird unterstützt von der Novartis Pharma GmbH, Nürnberg

Sie sind herzlich dazu eingeladen.

Besuchen Sie auch das kostenlose Forum (siehe rechts), dass Ihnen diese Seite bietet. Einfach kostenlos anmelden und Diskutieren oder Fragen stellen, die gerne beantwortet werden.