Robbe verwirrt Demenz

wie verwirrt muß man sein, einem dementen Menschen eine Robbe in den Arm zu legen?!

Was erzählt die Pflegeperson dem Patienten, wenn sie mit der Robbe auf ihn zugeht. Etwa: „Schau mal die niedliche Robbe,weißt Du noch? Was kannst Du darüber erzählen?  Erinnerst Du dich?

Der kranke Mensch wird diese Frage wahrscheins nicht beantworten oder in seiner wahnhaften Vorstellung etwas anderes erkennen. Also wozu dann so eine teure Robbe!!

Der kranke Mensch sollte in seiner Wahnhaftigkeit nicht noch bestärkt werden.

Hier werden doch die Patienten noch mehr verwirrt, da sie bestimmt niemals eine Robbe gestreichelt noch bei sich als Haustier gehalten haben.

Warum eine Robbe, die auch noch mit den Augen klimpert.

                                                                    Wie lächerlich ist das!

Es gibt genügend Stoff- und Plüschtiere die Haustieren ähneln, wie z.Beispiel, Hasen, Hunde, Katzen usw. Hier könnte man den Bewohnern eines Pflegeheimes bestimmt mehr Freude bereiten. Erinnerungen kämen auf, Ressourcen werden geweckt, Gefühle werden wach, Augen leuchten und das Erzählen kann beginnen.

Ich frage mich nur, was die Pflegekraft in der Erinnerung über eine Robbe zu erzählen hat. Wahrscheins hatte sie selbst noch nie mit diesem Tier Kontakt. Dann soll sie auch noch dem Pflegenden etwas darüber vermitteln.

Haben die Pflegeheime doch so viel Geld im Überfluß um diesen sinnlosen Konsum zu unterstützen? Gibt es in den Pflegeheimen keine gut ausgebildeten Betreuer, die sich nicht solchen unnatürlichen Sachen bedienen müssen, sondern viel Eigeninitiative besitzen und eine gesunde Kreativität entwickeln können.

Darum ist es wichtig, sich die Pflegeheime genau anzuschauen um zu wissen, was auf den zu Betreuenden alles zukommen kann.

Viel Erfolg dabei.

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